2007/09/09

Ahh, die Natur..

das war nämlich so: George (unser vermieter) ist einen monat auf "dienstreise". er asphaltiert den parkplatz eines nobelhotels in Jasper, das liegt weit weg in den Rocky Mountains. weils keine billigere unterkunft gibt, schläft er jetzt 4 wochen kostenlos im 5-sterne-hotel. seine frau Genevieve ist ja bekanntlich geographie-studentin und in dieser eigenschaft ist sie für eine woche auf exkursion irgendwo bei Cache Creek. also haben wir das haus, Genevieves 16 jahre alten Honda und die 3 katzen ganz für uns allein. wir konnten uns also das geld für den mietwagen sparen und mit dem Honda nach Lac le Jeune schüsseln. der hat einen leicht kaputten auspuff und ist demzufolge etwas laut und er mag nicht so gern berge hochfahren, was in dieser bergigen gegend natürlich suboptimal ist. aber sonst ist er brav. ich habe Genevieve also gestern früh um 8 zur uni gefahren. von dort startete ihre exkursion. dann hab ich Julie abgeholt, die in der zwischenzeit leckere brote gemacht hatte für den tag. über den highway und eine bergstraße ging es also raus aus der halbwüste und rein in den wald. der see liegt ca. 42 km von hier und etwas höher.

View Larger Map
dort ist es also nicht so heiß und trocken wie hier. dort angekommen fanden wir keinen kanuverleih (weil wir in der falschen richtung um den see gingen), aber ein schild schlug uns vor, den see wandernd zu umrunden, was wir dann auch taten. das waren dann also ca. 12-16 km, man weiß es nicht so genau. auf dem weg gab es jede menge wilde tiere. also z.b. eichhörnchen, streifenhörnchen, riesenmengen vögel wie spechte, außerdem frösche und elche oder rentiere. die letzten beiden haben wir aber nur gehört, nicht gesehen. irrsinnig schön hier draußen, muss man ja sagen. als wir nach 4 stunden fast ganz um den see herum waren, war da natürlich ein boots- und kanuverleih. aber mich hatte da die lust schon verlassen, zumal wir auch noch einkaufen wollten. der kühlschrank war nämlich ziemlich leer. also sind wir nach einem ausgiebigen picknick am seeufer nach Kamloops zurückgefahren, um in der berühmten Aberdeen Mall (einkaufszentrum) nach Converse Chucks und lebensmitteln zu schauen. aber Chucks gabs nur die blöden standardmodelle und lebensmittel gibts da gar nicht. also sind wir mal durchgeschlendert und haben uns bei Sears, The Bay (nachfolger der Hudson's Bay Company) und so weiter umgeschaut. schließlich noch dvd-rohlinge im Future Shop gekauft und los gings. nein, leider ging garnix los. ich hatte natürlich das licht angelassen (man fährt hier auch tagsüber meist mit licht, safety first und so), sodass nach 1,5 stunden die olle batterie des Honda leer war. also zurück zu Future Shop und den autoradio-fritzen um strom angebettelt. der fragte rum und seine freundin (die da auch arbeitet) hatte ihre jumper cables im kofferraum und so konnte er uns direkt helfen. so mussten wir erstmal 5 km sinnlos rumfahren, um die batterie ein bisschen aufzuladen. dabei haben wir "Kamloops' best housing block" entdeckt. also den schönsten häuserblock, im stadtteil Sahali. naja, war nicht unser geschmack. danach bekam der Honda erstmal eine volltankung für umgerechnet 0,80 € pro liter. natürlich bei laufendem motor, wir wollten erstmal kein risiko mit der batterie eingehen. dann rüber zu unserem lieblings-supermarkt, "the real Canadian superstore". dort die finger gekreuzt und den motor abgestellt. wenn man schon mal motorisiert ist, kauft man auch gleich groß ein. wir haben also etwa 75 $ dort gelassen und einen kofferraum voll lebensmittel gekauft. nach dem abendessen sind wir, wie schon geschrieben, halbtot ins bett gefallen. Julie wurde allerdings von den katzen wach gehalten. die hatten sich in ermangelung ihrer katzenmutti auf ihrer betthälfte niedergelassen. dementsprechend kaputt ist sie jetzt auch. nun sitzen wir ganz gemütlich bei bestem wetter unterm gartenpavillon und machen hausaufgaben bzw. schreiben blog. Julie bereitet grad die bilder zum hochladen vor. das dauert noch, die kommen also später. euch noch einen schönen montag.

Waldwanderung um den Lac le Jeune

Vieles hat sich heut ereignet - um sieben klingelte der Wecker, von um zehn bis 15.00 waren wir wandern, haben dabei viele neue Pflanzen und lustige Tierchen entdeckt, dann haben wir den Wochenendeinkauf tätigen wollen, brauchten zwischendurch aber Starthilfe, weil wir vergessen hatten, das Licht am Auto auszuschalten und jetzt sind wir einfach nur völlig erledigt. Drum gibt es ausführlichen Bericht und viele neue Fotos erst morgen, denn da bleiben wir wohl doch zu Hause, denn es gibt so viele Hausaufgaben zu erledigen. Außerdem sind wir ja seit heute Haus- und Katzensitter für eine Woche. Aber wie gesagt: dazu morgen. Jetzt wird erstmal geschlafen. Gähn.

2007/09/08

vorbei ist die erste Uniwoche




Heute war das seit Tagen angepriesene Welcome Back BBQ. Und: oh man, bin ich immernoch satt! Ein wenig verspätet - es begann bereits um elf - sind wir gegen zwölf an der Uni eingetrudelt und schon von der Bushaltestelle aus waren die Musiker zu hören, die sich auf der TRUSU-Bühne die Kehle aus dem Leib grölten. Auf dem Campus angekommen war die lange Schlange, die sich um die Akkordgriller gebildet hatte, nicht zu übersehen. Da wir natürlich nicht gefrühstückt hatten (wir wussten ja, dass es etwas geben wird..), stellten wir uns erst einmal an. Wider Erwarten kamen wir aber recht bald zuerst zu den Brötchen, dann zum Belag (Zwiebeln, grüne Pampe, die sich dann als saure, aber eher süße, klein rehackte Gurken herausstellte, Senf und Ketchup) und schließlich zu Hot-Dog-Würsten und Hackfleischtalern. Runde eins war also geschafft. Genüsslich verzehrten wir unsere Beute - je ein Hot Dog und einen Burger, schlenderten über den Campus und sammelten nützliche Hinweise etwa zu den Theatervorstellungen des Western Canada Theatre ein, stellten uns an die weitaus kürzere Schlange für ungesunde Zuckergetränke (Cola, Fanta und was man hier eben so trinkt) an, holten uns einen Nachtisch in Form von Minipfannkuchen und Miniblätterteigtasche bei Tim Horton's (ist ein Kaffeladen wie etwa Starbucks, nur dass der Kaffee anscheinend ungenießbar ist) und lächelten der TRU-Eco-Gruppe freundlich entgegen, als sie uns überreden wollten, mit Bus und Rad zu fahren, Müll zu trennen und das Licht auszuschalten. Schließlich haben wir dann aber doch jeder einen Öko-Vorschlag an ihre Pinwand geheftet: meiner lautete "Schalte die Klimaanlage aus". Jawohl. Das nenne ich Energieverschwendung.
Als dann alles abgelaufen war, gab es, selbstverständlich, eine zweite Runde Grillgut, diesmal für jeden zwei Burger, weil die einfach unschlagbar lecker waren. Ich gebe zu, bei meinem dann nun ja schon vierten musste Dan etwas helfen. Was ihn aber nicht davon abhielt, sich noch einen fünften einzuhelfen (räusper). Schokoeis gab es dann auch noch bei den TRU-Alumnis, aber dafür musste sogar eine Frage beantwortet werden, deren Antwort sicherheitshalber direkt vor einem auf dem Tisch zu lesen war. Auch Chips waren zu haben und viele andere Leckereien. Die Kamloops Mounted Patrol ritt tatsächlich auf Pferden über den Campus und beim Stand des Omega, des Unimagazins, gab es ein am Baum hängendes Piñata, das mit verbundenen Augen zerschlagen werden musste, um an den Inhalt zu gelangen. Für uns sprangen Glitzer-Glamour-Metall-Lackstifte und ein paar Süßigkeiten dabei raus..
Zwischendurch sind wir aber auch unseren studentischen Pflichten nachgekommen und haben für etwa drei Dollar die Arbeitsmaterialien unseres einen Kurses kopiert. Dario hatte uns das 18 Dollar teure Script gnädigerweise zu diesem Zwecke geliehen.
Zum Abschluss mit noch einer Cola (Dan) und einer furchtbar süßen, wahrscheinlich ausschließlich aus Zucker bestehenden Fanta (rote Mandarine - trinkt das bloß nie!) in der Hand stiefelten wir dann zu Wal Mart, wo Dan einen Rucksack mit Notebook-Abteil erstand, während mir auf dem Weg dorthin einfach nur schlecht war vom vielen Essen oder süßen Trinken. Jedenfalls hatte ich sofort Seitenstiche und frage mich, ob sich alle Nordamerikaner tagtäglich so fühlen. Denn für unsere Verhältnisse haben wir zwar über die Essstränge geschlagen, aber es war wahrscheinlich das, was für einen Durchschnittseinwohner dieses Kontinents die Regel ist. Aber dafür gibts ja morgen endlich wieder Bewegung, denn wir fahren an einen See. Prost.

2007/09/05

ganz alleine auf dem Campus..

Heute ist Dan den ersten Tag nicht bei mir, sondern waescht zu Hause fein unsere Waesche und organisiert ein Abenteuerwochenende mit dem Kanu. Vielleicht liest er auch fleiszig in der Bibel, denn wir muessen fuer einen Litraturkurs bis morgen die Genesis bis zum Noah-Abschnitt kennen. Jedenfalls hat Dan frei.
Ich dagegen habe mittwochs nicht frei, ganz im Gegenteil. Gerade ist mein Theaterkurs vorbei und das erste, was ich danach getan habe, ist zu Annie ins International Admissions Office zu gehen und diesen Kurs fuer mich in einen reinen Zuhoererkurs zu aendern. So bekomme ich keine Punkte dafuer, darf aber dennoch alles Wissen einsammeln. Der Grund fuer diese Entscheidung war folgender: es ist ein furchtbar schwerer, unglaublich arbeitsintensiver Kurs mit eigenen Forschungen im Theaterbereich, verbunden mit staendigen Praesentationen zu meinem momentanen Forschungsstand und Pflichtgespraechen mit dem Professor, dazu gibt es zwei grosze Klausuren und von den hundert Prozent, die man im Kurs erreichen kann, gibt es zwanzig durch staendig aktive Teilnahme, sprich kluge Gedanken zum Thema, jede Mittwochs-Seminarstunde 2% (montags gibts mehr eine Vorlesung). Aber wie soll ich zum Thema "Theater in British Columbia" forschen und kluge Gedanken haben, wenn ich mich erst seit zwei Wochen hier auf diesem Kontonent befinde? Das war mir dann doch alles zu viel und nun geht es mir auch besser - ich kann auf jene Fall ganz viel mitnehmen aus dem Kurs, dessen Thema uebrigens ueberhaupt ein relativ neues Forschungsgebiet ist, die Forschungen der Mitstudenten verfolgen, montags andaechtig mitschreiben und sicher auch einiges an Ideen fuer mein Diplom mitnehmen. Wenn ich nicht fuenf Kurse belegen wuerde und nebenbei noch ueberhaupt erst das Land kennen lernen wollte, waere dieser Kurs sicher klasse als Diplomvorbereitung, aber daran muss ich schlieszlich auch noch gar nicht denken. Ich bin ja noch nicht einmal mit dem Vordiplom ganz fertig.
Bei Annie gab es dann auch noch gleich einen Cookie, den sie mit mir geteilt hat und Dan, ich soll dich schoen von ihr grueszen. Jetzt habe ich gleich meinen Kunstkurs, mal sehen, wie es da sein wird, aber da alle anderen 200er-Kurse sind (das heiszt fuers zweite Studienjahr) und nur besagter Theaterkurs ein 400er Kurs, wird es dort sicher aehnlich wie gestern sein. Vielleicht ein paar Essays, einen oder zwei Tests, Praesentationen. Das kennt man ja auch von unseren Unis. Und danach ist mein Tag dann auch schon vorbei, ich kann mich wieder in den Bus schwingen und mich zu Hause unseren Hausaufgaben zu morgen widmen. Wenn ich es schaffe, gibt es auch noch ein paar Fotos von den letzten Tagen.
Bis dann also!

2007/09/04

Labour Day und erster Unitag

Heute ist unser erster Unitag. Ihr wundert euch vielleicht, aber ja, gestern hatten wir noch frei, denn es war Labour Day (Tag der Arbeit). Dennoch wurden wir schon früh um sieben von den Katzen geweckt, oder besser gesagt vom "Chef", sprich Mokka. Er hat, da die Katzeneltern ausgeflogen waren, an unserer Tür nach Kuschelungen und Frühstück gebettelt. Diesen Wunsch haben wir ihm selbstverständlich sofort erfüllt, dann alle drei aus dem Haus gelassen und sind, natürlich, wieder ins Bett getaumelt. Irgendwann gabs dann Frühstück (Nutella! Jipee!) und frisch gestärkt wollten wir uns einen Fußweg zur Uni suchen, denn der TRU-Express-Bus fährt nur vormittags und nachmittags, nicht aber abends, wenn wir zum Teil noch an der Uni sind. Aus dem Wegsuchen wurde dann mehr eine Klettertour, aber eine sehr schöne. Denn wir wohnen ja nun nördlich des Flusses und damit unterhalb des Berges, auf dem die Uni ist. Die Straßen schlängeln sich daher mit großen Umwegen langsam nach oben, was uns natürlich zu weit war. Also sind wir zum Teil durch Sagebrush (Wüstenbeifuß, wächst hier überall, dieser Busch) und Gestrüpp geklettert, waren dann nach einer Stunde zwar oben, aber auf der falschen Seite der Schlucht, die vor der Uni ist. Also auf Trampelpfaden hinein geklettert, über den Bach balanciert,, auf der anderen Seite wieder hoch, und voilà - nach eineinhalb Stunden Wanderns standen wir auf dem Campus. Aber ich befürchte, im Winter ist dieser Weg nicht geeignet..
Wo wir schon mal in der Nähe waren, sind wir dann auch gleich im Wal Mart und Superstore einkaufen gewesen, neue Nudelsoße, Jogurt und Brot. Was man eben so braucht. Mit drei Beuteln in der Hand mussten wir dann allerdings feststellen, dass am Feiertag hier zwar alle Geschäfte geöffnet sind, aber kein einziger Bus fährt. Damit hatten wir natürlich nicht gerechnet, denn der Deutsche denkt sich, wie toll, die Läden haben auf und er weiß, irgendein Verkehrsmittel wird heute auf jeden Fall fahren, und wenn es nur stündlich ist. Weit gefehlt. Also wieder zu Fuß zurück. Diesmal voll beladen. Weil wir mit unserem Einkauf nicht unbedingt klettern wollten, haben wir nach einer Möglichkeit gesucht, die Prärie zu vermeiden. Etwa eine Stunde später und völlig fußkrank sind wir dann zu Hause eingetrudelt (Superstore ist ja etwa 15 min vom Campus entfernt, daher wars nun kürzer). Danach war dann nix mehr angesagt, nur ausruhen, essen, fernsehen, lesen. Für den Tag der Arbeit hatten wir genug getan. Übrigens sogar Geld geholt, um unsere Miete zu begleichen - kurios: hier gibt der Automat in jedem Fall nur Zwanziger aus. Wir haben also 32 Zwanziger bekommen. Ein riesiges Bündel. George vermutet, dass es bald gar kein Bargeld mehr geben wird, um Schwarzmarkt und all diese bösen Dinge zu unterbinden. Wäre aber schade, denn die Scheine sind hier so schön bunt und groß und die Queen ist auch auf einem drauf. Sogar auf eben jenem Zwanziger. Vielleicht hat auch sie veranlasst, dass Automaten nur noch "ihre" Scheine ausgeben.
Heute früh gab es dann Schultüten von Dans Mutti mit gaaaanz viel Schoki drin :))). Und dann ging's auf zur Uni mit dem TRU-Express. Wir mussten heut erst 9.30 anfangen und das erste Seminar war auch schon bald vorbei, es gab nur die Richtlinien, wie man an gute Noten kommt und was so gemacht werden wird im Kurs. Bis Donnerstag muss Dan jetzt erst mal das ganze Alte Testmaent nachholen. Nein, Spaß, nur das erste Buch Mose bis zu Noah. Denn wir werden untersuchen, wo sich in englischer Literatur biblische und klassische griechische und römische Spuren finden lassen. Oder vielmehr will uns unser Prof zeigen, dass man, ohne die Bibel zu kennen und Homer und Aneid und so, die englische Literatur gar nicht verstehen kann. Das sei wie Physik zu studieren ohne von Mathe Ahnung zu haben. Wir werden sehen.
Jetzt ist jedenfalls erst einmal Pause angesagt, Dan hat nachher noch einen Geschichtskurs und dann werden wir gemeinsam lernen, was kanadische Literatur ist. Inzwischen haben wir auch schon unsere Adressänderung bei der Bibliothek bekannt gegeben und sammeln jetzt irgendwelche Stempel in einem Erstsemestlerpass in allen Unigebäuden, um dann den Hauptpreis zu gewinnen, der letztes Mal Erlass der Studiengebühren war. Chakkaaa.

2007/09/02

Umzugstag!

heute war endlich der umzug in unsere neue bleibe angesagt. also motelzimmer leerräumen, auschecken und mit unserem inzwischen gewachsenen gepäck zum bus rüberlaufen. alle dachten, wir wären auf dem weg zum wandern. Genevieve und Levon haben uns freundlich aufgenommen. wir sind dann gleich mit Levons riesen-pickup-truck zum einkaufen mitgefahren und haben auf dem weg dorthin gleich noch ein paar freunde der beiden kennengelernt. jetzt gibt es erstmal lecker barbeque. also steaks vom grill, greek salad und bier. wir lesen uns später.

2007/09/01

jep, seh ich auch so

Nachdem all unsere Habe wieder in den Taschen und Rucksäcken verstaut ist (man bedenke all die Bücher und sinnvollen Infomaterialien, die jetzt hinzu gekommen sind und unseren kompletten Rollkoffer füllen!), habe ich mich jetzt auch kurz mal nach Springfield begeben.

Übrigens gabs heute ja den ganz tollen Brunch, vorbereitet von unseren Culinary Arts-Studis. War wirklich prima, es gab zum Beispiel bunte Tortillas; jetzt wissen wir endlich, wie sie schmecken - ich glaub, das ist aber nur der Farbstoff, der sie so witzig aussehen lässt. Nichtsdestotrotz waren sie toll fluffig. Dazu gabs Gemüse und zwei Dips, außerdem Schnittchen mit Thunfischpampe oder anderen Weichbelägen (war leckerer als es sich vielleicht anhören mag), Mini-Mini-Frühlingsrollen und mit grünem Zeug gefüllt Blätterteigtäschchen plus scharfer Soße, außerdem kleine, sehr süße oder wahlweise klebrige Küchlein, eine Flasche Wasser und undefinierbaren Saft (vielleicht, aber nur viellicht, war es Pampelmuse). Mit all dem Essen angelockt wurden unsere neuen kanadischen Erstsemestler samt Muttis, Vatis und Geschwistern dann auch fast unbemerkt zu Orientierungsveranstaltungen gezerrt. Die erste war noch spannungsreich, dort redete der TRUSU (bei uns Asta oder StuRa), aber der Rest war mehr so: Wie lerne ich leben und was machen meine Kinder hier an der TRU eigentlich? Also Hinweise wie: ruft immer fein die Mutti an, die sorgt sich, schreibt den Freunden SMS, denn die ersten zwei Wochen werden sooo schwierig für euch, und liebe Eltern: im Dezember müsst ihr den Kindern Pakete mit Süßigkeiten schicken und sie besonders lieb haben, denn da lernen sie für die harten Prüfungen. *räusper*. Wir haben us demenstprechend auch bald abgeseilt. Und wie gesagt Taschen gepackt sowie unser Pfand abgegeben. Zumindest das, was unsere Putzfrau nicht gestern aus Versehen mit in den Müll getan hat (ja, sie hat ernsthaft unsere zwei großen Saftpackungen und die leere Milch entführt! Jeweils 20ct Pfand!), sprich die restlichen Tetrapacks und die kleinen Wasserflaschen, die wir hauptsächlich von der Uni bekommen hatten *nochmal räusper*. Und jetzt schauen wir mal, was das kanadische Fernsehen so hergibt. Richtige Nachrichten haben wir bisher nicht gefunden. Drum wissen wir auch gar nicht, ob Europa noch lebt. Lebt ihr noch?

draußen regnets, also ab ins internet und simpsonize me!



2007/08/31

neue fotos :)

So, hier gibt es die nächsten Fotos. Von unserem hervorragend gelungenen Donnerstag. Mit Stadtbusfahrt, Welcome Lunch (rechts der Pin!) und Parkausflug.




So, jetzt aber!

heut morgen gabs erstmal eine stadtrundfahrt mit dem bus. mit den ganz altertümlichen ehemaligen greyhound-modellen, jetzt unter der flagge von rockie mountaineer. Julie hat Karie, unsere freizeitbeauftragte, beim zählen der studenten im bus unterbrochen und wurde dann prompt von ihr zur freiwilligen gemacht. danach gabs ein leckeres willkommens-dinner. unser tisch bekam zuletzt was aufgetischt, wir kamen uns schon ganz schlecht behandelt vor. nach dem essen gab es noch lecker kuchen und anstecker mit der flagge von British Columbia drauf. wer hier fleißig kommentiert, bekommt einen. schließlich haben wir unseren zukünftigen vermietern auf den ab gequatscht und zugesagt. Julie hat im Albert McGowan park ein paar schöne fotos geschossen, obwohl sie offenbar den falschen adapter für ihre alten m42-objektive dabeihatte. mal schaun, ich lade die bilder nachher mal hoch, wenn sie was geworden sind. wir waren noch im walmart, um mir endlich ne billige armbanduhr und für Julie nen fön und nutella zu kaufen. sie ist jetzt ganz glücklich. endlich schoki.
wir essen jetzt erstmal spaghetti, wie immer. fotos gibts später.

2007/08/30

Schon ist die erste Woche rum

Heute ist nun schon Mittwoch. Was heißt, dass der Rest der Woche aus Schlemmen besteht. Hoffen wir zumindest. Morgen nämlich ist nach einer City Tour mit allen International Students (1000!!!) ein kostenloses, zweistündiges Lunch angesagt. Und Freitag gibt es ein Brunch, für das wir uns schon lange vorher anmelden mussten und wo wir endlich auch mal kanadische Studis kennen lernen! Die langweiligen und für uns unnötigen Vorträge liegen damit seit heute hinter uns. Heute war die Krönung, dass wir statt des versprochenen Treffens mit einem Mountie (ein Mountie ist ein Polizist in Kanada, auch RCMP genannt: Royal Canadian Mounted (weil ursprünglich berittene) Police) ein Video ansehen durften. Morgens um zehn, nach ich weiß gar nicht mehr was für einem Vortrag, mit ausgeschalteten Lichtern etc - da wird man auf jeden Fall müde.. Aber das soll nicht heißen, dass das Video nicht superspannend war, nein, es wurde zuerst immer ein bestimmter Fall gezeigt, etwa ist jemand zu seiner Wohnung gekommen und die Tür war offen (Einbruch!!) oder er ging an einer Tür vorbei, aus der Rauch kam (Alarm!!) oder zwei Leute haben zwei sich prügelnde andere Leute gesehen (Hilfe!!). Dann hat die Person 911 angerufen und jedesmal die gleiche Frau in der Leitung gehabt (natürlich wurde gezeigt, wie sie ausschaut) und die anrufende Person hat gesagt, wen sie gerne hätte, Polizei oder Feuerwehr oder Krankenwagen. Einmal hat die zweite Person, die mit der ersten unterwegs gewesen war, die erste auch darauf hingewiesen, dass das Anrufen von 911 doch kostenlos ist. Ach, und einmal hat die Person (ja, dieselbe Person) eine seltsame Sprache gesprochen, von der ich noch nie gehört und die ich auch schon wieder vergessen habe und natürlich hat die nette Frau in der Leitung ihn zu jemandem verbunden, der seine Sprache konnte. Wow. Am besten war der Part, in dem man uns verboten hat, Bettlern Geld zu geben, weil sie sich davon schlimme Dinge wie Alkohol oder Drogen kaufen könnten. Und natürlich der obligatorische Pflichtteil: lass in der Disco dein Getränk nie unbeaufsichtigt, denn dann kommt ein böser Mann, tut dir was ins Glas, dir wird komisch, er nimmt dich mit nach draußen, deine Freunde, die das sehen, finden das überhaupt nicht seltsam und der böse Mann schleift dich mit ins Auto, sonstwo wieder aus dem Auto heraus. Und natürlich findet dich jemand und ruft 911 an. Nun ja. Ich frage mich, wie ich die 23 Jahre meines Lebens ohne dieses Video geschafft habe..

Außerdem haben wir heute Olis Tipp befolgen wollen, dass wir unsere noch ausstehenden Bücher günstiger auf Abebooks bekommen könnten, aber leider kostet auch da mein Kunstwälzer mindestens 70 US$ (die ja bekanntlich mehr wert sind als die kanadischen mit der Queen drauf). Aber wir waren heute im Dollarshop und haben da massig Kram für - genau, ihr könnt es euch denken - einen Dollar bekommen haben. Oder hätten können. Erst mal gab es O-Saft und Cranberry Juice.

Was ich noch erzählen wollte, ist folgendes: die Kopienwälzer, die Profs immer so fürs Seminar ausgeben, kosten hier unglaubliche 15-20 $ und enthalten etwa dreißig Seiten. Meist doppelseitig bedruckt, aber selbst dafür unglaublich teuer. Und selbst kopieren ist gesetzlich verboten. Und aus eben dem Buch, aus dem es stammt, auch. Beziehungsweise dann, wenn du mehr als 10% des Buches kopieren willst. Das heißt, man zahlt einfach ungemein hohe Gebühren für das Kopieren von etwas, das eines Anderen Eigentum ist (darf aber trotzdem nur eine begrenzte Anzahl duplizieren). Klar, auch bei uns ist pro Kopie 1 Cent für die VG Wort drin und man zahlt für jeden Kopierer z.B. einen Aufschlag eben deshalb. Aber 60 ungebundene, kopierte Seiten für den Preis von exakt diesem Buch gebunden im Original?

Ja, und die Wohnungssuche ging in die heiße Phase. Dan hat ganz tapfer lauter Kanadier angerufen, die meist einen vollgequatschten AB hatten, auf den keine einzige Ansage mehr passten, bei denen einem unvermittelt ein Fax ins Ohr piepte, die nicht mehr da oder schon weg waren oder gar nicht erst ans Telefon gingen. Hervorragend. Kurz bevor wir auf gut Glück zum "House of Big" gehen wollten, rief aber dann doch jemand zurück, den wir dann auch heimsuchten - nach dem Versuch im House of Big, aus dem ein großer, von einer Wolke ziemlich guten Grases begleiteter Kanadier heraustorkelte und uns mitteilte, dass er glaube, das Zimmer sei schon vergeben. In dem Zimmer, dass die Zurückrufer für uns haben, gibt es momentan noch keinen Schreibtisch udn keinen richtigen Schrank, aber immerhin ein Bett, wir können die Küche mitbenutzen und haben drei Katzen um uns herum, die wir dann irgendwann im September auch betreuen sollen gegen Mietminderung. Werden wir wohl nehmen, denn die beiden, denen das Haus gehört, erscheinen recht nett und einen Schreibtisch und alles, was wir sonst noch brauchen, wollen sie uns besorgen. Wir warten jetzt nur noch auf zwei Antworten, die wir per Mail und AB gebeten haben, sich zu melden, aber morgen ist ja schon Donnerstag und am Samstag müssen wir hier ausziehen.
A propos: ich werd euch jetzt mal die Fotos aus unserem Motelzimmer hochladen. Die Nahaufnahmen von Schimmel im Bad und Flecken auf dem Küchenregal erspare ich euch aber. Genießt den Rest und habt nen schönen Donnerstag - bis demnächst!



2007/08/28

blödes air conditioning

Ich habe Halsschmerzen. Und ich weiß auch, was der Grund ist: ständig läuft überall die Klimaanlage, selbst gestern, als es knapp über 20° draußen waren, wurde in der Uni gekühlt. Und Lolina meinte sogar noch, sie habe Verständnis, dass wir nach Hause wollten, es sei ja so unglaublich warm hier drin. Jawoll - ich hab jedenfalls gefroren und war froh, meine Vliesjacke dabei gehabt zu haben! Ab sofort geh ich ohne dickes Halstuch nirgendwo mehr hin. Selbst die Busse haben eine Klimaanlage. Echt unglaublich. Welch Energieverschwendung! Aber zum Glück ist der Sommer bald vorbei (ich hätte nicht gedacht, dass ich sowas mal sagen würde). Im Winter werden sie wohl kaum die Räume kühlen. Ich koch mir jetzt jedenfalls noch einen Tee, nehme eine Halstablette und sehe mal, wie's mir danach geht.

erster Unitag

heute war der erste tag der orientation week. tonnenweise relativ nutzlose informationen, eine campustour von einer studentin in african english (keiner hat auch nur die haelfte verstanden) und am ende dann ein paar wichtige dinge ueber versicherungen, busticket und die allgemeinen dinge, wie der hase (oder Caribou) an dieser uni laeuft.
Annie hat unser zimmer leider am wochenende doch schon vergeben, aber noch ist nichts verloren. entweder wir ziehen bei Krista ein, oder wir bekommen fuer den september Annies zimmer und ziehen dann eine etage hoeher.
das wetter ist wieder schoen, 22 grad und nur leicht bewoelkt, die naechsten tage werden wieder heisz werden, 30 grad und mehr. jetzt brauch ich erstmal was zu essen und vielleicht ein kurzes schlaefchen.
heute mal gruesze an Mum, Corinna, Lutz und alle die uns kennen. (ist ja wie im radio hier..)

voellig fertig..

Oh Mann, bin ich alle. Seit um acht haben wir irgendwelchen Leuten zugehoert bei Erklaerungen, die fuer uns irgendwie unnoetig waren, weil wir uns die letzten Tage schon selbst darum gekuemmert haben. Aber Dan sagt just, er schreibe das auch gerade. Also hier Verweis an seinen, dem meinem folgenden Eintrag.
Ich wollte ja auch nur mal Hallo sagen und mich bei Alex bedanken, dass er (wenn auch Computerkram) immer fein kommentiert. Wir waren gestern schon ganz frustriert, dass niemand uns mitteilt, dass er uns vermisst. Und heute hat uns Annie dann auch noch gedisst, denn sie hat das Zimmer, das wir eigentlich haben wollten und bei dem wir ihr bis heute frueh Bescheid sagen sollten, schon vergeben. Wir haben aber schon fuer den ersten September das Motel gekuendigt. Jetzt hat sie irgendwelche Mauscheleien fuer den Fall geplant, dass wir gar keine neue Unterkunft finden. Nun ja. Aber ich will jetzt erst mal zurueck zum Motel und ins Bett fuer ein paar Minuten. Oder vorher -hey, welche gute Idee!- mal wieder Nudeln mit Tomatensosze kochen. Fuer alle, die uns mal unter Skype erreichen wollen: morgen haben wir bis um eins (also bei euch um zehn abends) frei, werden nur zwischendurch mal zur Uni gehen, um uns um unseren Studentenausweis zu kuemmern.
Vorher muss ich aber noch petzen: Dan hat vorhin so ununterbrochen mit Matze (auch aus Erfurt) gequatscht, dass Lolina die beiden auseinander setzten wollte.. Ich sag dazu nichts mehr.
Bye now - Julie

2007/08/27

zweiter Einkauf

So, während ihr alle zu Hause fein schlummert, waren wir einkaufen. Für 27,84$ haben wir heute ne Menge bekommen, sind ja inzwischen auch darauf eingestellt, was man sich leisten kann und was nicht. Übrigens sind von diesen knapp 23$ nur 6 Cent Steuern. Da guckt ihr, was? Ja, kann ja nicht alles teurer sein. Gelernt haben wir also: Lebensmittel, die man tatsächlich zum Leben braucht (also keine Süßigkeiten), werden gar nicht besteuert. Auf Sweets gibt es 6% - ja, wir haben für einen Dollar Rosinen mit Schokohülle gekauft, 135 selbst abgefüllte Gramm, ist nämlich voll krass hier mit dem Abfüllen von Dingen. Alle Backzutaten, von Mehl über Zucker, Puderzucker, Backpulver sämtliche Nüssen, Schokokrümel und Trockenfrüchte, kann man sich hier selbst aus megariesigen Plastebehältern abfüllen. Ist unten so ein Loch dran, dort schiebt man ein an der das Loch sonst verschließenden Scheibe befestigtes Rohr hin, hält ein Tütchen drunter und schreibt die Artikelnummer auf den Verschluss. Eine Hängewaage gibt's natürlich auch. Man will ja genau so viel, wie fürs Rezept nötig ist. Reis gibt's auch zum Abfüllen, vier verschiedene Sorten. Habe wir auch gleich zugeschlagen: brauner Reis, 255g für 46 Cent. Und alle möglichen Linsen und tausenderlei Nudeln und verschiedene Süßigkeiten gibt's auf die gleiche Art. Alles ist selbstverständlich auch abgepackt zu haben, aber dann eben teurer. So ist das hier nämlich.
Und dann haben wir Joghurt gekauft. Die großen Becher kosten hier so um die drei Dollar. Ziemlich viel. Aber wir zwei Schlauen haben das Sonderangebot, drei gleiche 750g-Becher für 5 Dollar, genutzt. Jetzt haben wir also über zwei Kilo Pfirsichjoghurt in unserem Eiskühlschrank. Bei dem fehlt übrigens nur der Eisfachdeckel, deshalb ist er so frostig.
So, was gab's noch für unsere 28$? Ach ja, jede Menge Gemüse. Für den Reis. Sellerie und Tomaten und Frühlingszwiebeln und Sojasprossen. Neue Cornflakes beziehungsweise diesmal Haferringe fürs Frühstück. Nektarinen und Weizenbrot für den Unialltag gab's auch dazu und sogar Schinken. Mit Honigkruste. Für 5,32, aber dafür auch 604 Gramm. Ja, viel muss man kaufen, um es bezahlen zu können. Ach, und 2 Sardinendosen. Da sollten wir jetzt erst einmal genug Vitamine und Eiweiß haben. Um die Erdnussbutter auszugleichen. Ich finde, wir haben richtig prima eingekauft.
Dan flickt übrigens gerade das Kühlschrankfach mit ner Obsttüte. Mal sehen, ob's hilft.
Haben wir eigentlich schon erwähnt, dass einfaches Deo (Axe, normale Dosengröße) hier 5$ kostet? Wahnsinn, oder? Da wird man echt arm bei. Das billigste Haarwaschmittel 2$. Man fragt sich, warum. Oder Schokolade. Mindestens 3$ die Tafel (*heul*). Und Chips – man denkt ja, hier wird das Zeug gegessen wie nichts anderes. Aber unter 2 $ pro Tüte geht hier nix. Dafür gibt's dann aber auch blaue und grüne und violette Varianten (die kosten aber noch mehr). Und das (Mais-)Öl, das wir zum Anbraten gekauft haben, war mit den 3$ für 750ml das billigste. Käse ist gleich gar nicht bezahlbar, leider. Klar sind die Transportwege weit, das Zeug wächst nicht nebenan auf dem Acker, aber trotzdem. So viel Aufschlag muss nun wirklich nicht sein. Vor allem, weil die Güterzüge hier immer gleich zwei Container übereinander und weiß ich wie viele Containermeter geladen haben. Das ist echt unglaublich. Wir standen vorgestern da auf dieser besagten Brücke und eh der Zug vorbei war, waren zwei Ewigkeiten vergangen.
Übrigens trinken die Leute hier scheinbar Tomatensaft in Unmengen. Es gab zweieinhalb Regalmeter verschiedene Sorten. Und mindestens vier Regalmeter Salatsoßen. Und die wildesten Sirups. Sogar aus Mais. Aber nur eine Sorte Ahornsirup. Den gibt es wohl doch hauptsächlich im Osten des Landes.
Na ja, genug der kanadischen Lebensmittel- und Preiskunde. Morgen gibt's dann Berichterstattung, wie das erste Treffen mit unseren Kommilitonen war. Um acht Uhr morgens geht es los, Treffen in der großen Halle im Activity Centre. Freu mich schon.

endlich Fotos!


Wir zwei am Aussichtspunkt in der Nähe des Motels und daneben das Hospitality Inn, in dem wir momentan hausen


Die Brücke, die uns zum geschafften Aufstieg beglückwünschte und Julie mit neuer Sonnenbrille im Park


Hier am Riverside Park fließen die beiden Flüsse zusammen


Der nächste Tag: Wildlife Park


All diese Tiere gibt es hier auch in freier Wildbahn: Grizzly, Moose (kanadischer Elch) und Schneeeule


Die Berge um den Park herum, der Wasserfall und rechts ein Falke


Und ein wenig gewandert wurde dabei natürlich auch